Die Teilprojekte | CustomB2B

Die Teilprojekte

Teilprojekt 1: Konzeptionelle und analytische Durchdringung sowie Messung von B2B-Customizingaktivitäten

Das Teilvorhaben der Universität Koblenz-Landau “Konzeptionelle und analytische Durchdringung sowie Messung von B2B-Customizingaktivitäten“ zielt darauf ab, zur konzeptionellen und analytischen Durchdringung von innovationsorientierten kundenoffenen B2B-Customizingaktivitäten in der Softwarebranche und im Maschinenbau beizutragen. Perspektiven der Durchdringung sind vor allem der jeweilige Standardisierungsgrad von Software- und Maschinenbaukomponenten, der Innovationsgrad der angestrebten Dienstleistungen sowie Anforderungen, Rollen und Aufgaben von Kunden in offenen Customizingprozessen.

Im Ergebnis soll Insbesondere ein entsprechendes Forschungs-, Mess- und Entscheidungsmodell zur Gesamtproduktivität entwickelt und validiert werden.   Aus methodischer Sicht werden zunächst qualitative Interviews mit Experten der jeweiligen Branche durchgeführt. Darauf aufbauend werden erste Entwürfe für die Modelle entwickelt. Im weiteren Verlauf werden mehrere quantitative Studien durchgeführt, die zur Validierung der Modelle dienen.

Das Teilvorhaben umfasst dabei konkret folgende Punkte:

  • Konzeption und Durchführung großzahliger Befragungen
  • Durchführung von qualitativen Interviews
  • Entwicklung eines Forschungs- und Messmodells
  • Validierung von Forschungs- und Messmodell
  • Entwicklung und Validierung eines Entscheidungsmodells
  • Disseminationsaktivitäten, wie bspw. die Veröffentlichung von Projektergebnissen in Fachzeitschriften sowie deren Präsentation im Rahmen nationaler und internationaler Konferenzen, Tagungen und Messen

Darüber hinaus wird die Universität Koblenz-Landau die Verbundkoordination übernehmen, welches insbesondere in den später beschriebenen Arbeitspaketen verdeutlicht wird.

 

Teilprojekt 2: Erhebung, Analyse, Dokumentation und (Re-)Design von kundenoffenen Innovationsprozessen

Das CustomB2B-Teilvorhaben des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi), befasst sich mit der Erhebung, Analyse, Dokumentation und dem (Re-)Design von kundenoffenen Innovationsprozessen. Das Teilprojekt zielt darauf ab, prozessbedingte Potenziale zur Standardisierung und Steigerung der Produktivität im Bereich der betrachteten Dienstleistungen (Maschinenbau; Softwareerstellung) zu identifizieren. Basierend auf diesen Potenzialen wird ein Modell entwickelt, welches Empfehlungen und Strategien zum Design der betrachteten Dienstleistungen beinhaltet.

Neben dem Einsatz des klassischen wirtschaftsinformatischen Instrumentariums der Prozessanalyse und -modellierung werden aus forschungsmethodischer Sicht die beiden Ansätze der Aktionsforschung und der Design Science zusammengeführt. Dies erlaubt die Anreicherung um qualitative Aspekte innerhalb der Prozessanalyse und -modellierung sowie eine enge, fallbasierte Verzahnung zwischen Theorie und Praxis bei der generischen Entwicklung von Service-Blueprints und Vorschlägen zum Process-Redesign.

Im Ergebnis werden sowohl die Service-Blueprints als auch die Vorschläge für Process-Redesigns über den Bezug zu Produktivitätskennzahlen ihre jeweiligen betriebswirtschaftlichen Vorteilhaftigkeiten transparent machen.

Im Einzelnen umfasst das Teilvorhaben des IWi-DFKI die folgenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte:

  • Konzeption eines Bezugsrahmens zum prozessorientierten Customizing von Standardkomponenten
  • Analyse und Modellierung von B2B-Customizingprozessen sowie Erstellung von Prozessvergleichsvorlagen
  • Unterstützung der prototypischen Entwicklung eines (Re-)Designs der Innovations- und Dienstleistungserstellungsprozesse
  • Entwicklung eines generischen Modells zur systematischen Gestaltung und ökonomischen Bewertung von (zwischen-)betrieblichen Innovations- und Dienst-leistungsprozessen
  • Disseminationsaktivitäten, wie bspw. die Veröffentlichung von Projektergebnissen in Fachzeitschriften sowie deren Präsentation im Rahmen nationaler und internationaler Konferenzen, Tagungen und Messen

 

Teilprojekt 3: Konzeption und Umsetzung eines Qualitätsmanagements für produktives B2B-Customizing

Das Teilvorhaben der Assembly & Test Europe GmbH „Konzeption und Umsetzung eines Qualitätsmanagements für produktives B2B-Customizing" zielt darauf ab, die Anforderungen an ein kundenoffenes und innovationsorientiertes B2B-Customizing im Rahmen eines den Produktivitätsaspekt in den Mittelpunkt stellenden Qualitätsmanagements für hybride Produkt-Dienstleistungsbündel zu planen und prototypisch umzusetzen sowie abschließend zu evaluieren.

Im Ergebnis wird sich der besonders herausgestellte Produktivitätsaspekt innerhalb kundenoffener und innovationsorientierter B2B-Customizingprozesse für hybride Produkt-Dienstleistungsbündel in den Aufgaben der Qualitätsplanung, -lenkung, -sicherung und -verbesserung (Regelkreismodell) sowie unter Berücksichtigung organisatorischer und systemtechnischer Rahmenbedingungen in einem prototypenhaft entwickelten Instrumentarium wieder finden.

Methodisch wird zum Einen an bekannte Standards sowie Methoden und Instrumente des Qualitätsmanagements angeschlossen, zum Anderen werden eigene Entwicklungen durchgeführt, welche vor allem den Produktivitätsaspekt sowie die Hybridität der Produkt-Dienstleistungsbündel berücksichtigen.

Das Teilvorhaben umfasst dabei konkret folgende Punkte:

  • Anforderungsanalyse für das beschriebene Qualitätsmanagement
  • Planung von Methoden und Instrumenten für das beschriebene Qualitätsmanagement
  • Prototypische Umsetzung und Service (Re-)Design
  • Evaluation
  • Disseminationsaktivitäten, wie die Teilnahme an Tagungen und Messen